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Gesundheit
Vorbeugen
Haarballenprobleme bei Katzen
Wie entstehen Haarballen?









 
„Haarballenprobleme“

Teil A:

  • Was versteht man eigentlich unter Haarballen ?
  • Warum ist das ein Problem bei unserer Katze?
  • Die Lösung von ROYAL CANIN

Was versteht man eigentlich unter Haarballen ?

Haarballen werden auch als Bezoare bezeichnet. Je nach Hauptbestandteil unterscheidet man zwischen:

  1. Zootrichobezoar = Hauptbestandteil sind Haare
  2. Phytotrichobezoar = Hauptbestandteil sind Pflanzenfasern

Zootrichobezoare entstehen durch abgeschluckte Haare, die sich durch die Magenbewegungen und die gleichzeitige Verbindung mit Futtermittelinhaltsstoffen, Magensäften, Speichel etc. zu unterschiedlich geformten Haarballen zusammenlagern.

Warum ist das ein Problem bei unserer Katze?

Die Bezoarbildung ist schon lange bei Schafen und Rindern bekannt. Hier liegt die Ursache für ein vermehrtes Haarabschlucken in einem Nährstoff-, bzw. Rohfasermangel. Die Tiere versuchen den Mangel an Ballaststoffen auszugleichen, indem sie eigene Haare oder die Haare von anderen Tieren ablecken und abschlucken.

 

 

Bei der Katze ist die Ursache der Haarballenbildung in ihrer „Natur“ zu suchen: Katzen verbringen über 50% ihres Tages mit der Fellpflege, die ganz wesentlich das Wohlbefinden des Tieres bestimmt. Die Zunge der Katze besitzt eine rauhe Oberfläche. Bei der Fellpflege bleiben hier Haare hängen, die dann abgeschluckt werden. Diese können sich dann im Magen oder Darm zu Haarballen zusammenlagern und im schlimmsten Fall zu einen Darmverschluß führen. Besonders gefährdet sind:

  • Langhaarkatzen, bes. während des Fellwechsels
  • Dicke Katzen
  • Katzen mit Parasitenbefall (vermehrtes Putzen oder Lecken des Fells)
  • Katzen, die nur im Haus leben, da sie keine Möglichkeit haben, Gras zu fressen
  • Ältere Katzen, aufgrund der reduzierten Darmmotorik
 


   
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