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Glossar
 
Affix
Beiname eines Hundes, verweist auf seine Zuchtherkunft.
Aggressiv
Angriffsbereitschaft ohne vorausgegangene Bedrohung. Gilt in allen Standards als Ausschließungsgrund.
Aktiv
Aufgeweckt, agil, bewegungsfreudig, beim Hüten wie beim Jagen.
Alanerhund
Großer Hund aus Frankreich, der im Mittelalter für die Jagd auf Bären, Wölfe und Wildschweine verwendet wurde. Nach Furetière (17. Jh.) unterschied man: Gewöhnlicher Alan (vergleichbar mit Windhund); Saupacker (eine Art Mastiff), und Fleischer-Alan (Wach- und Fleischerhund)
Augen
Oval bei Hunden mit gerader Linienführung (Spaniel); rund bei Hunden mit konkaver Linienführung (Bulldogge); mandelförmig bei Hunden mit konvexer Linienführung (Windhund). "Mandelförmig" bedeutet, dass die Lidspalte länger als breit ist ; das Auge selbst ist natürlich immer rund.
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Ballen, Fußballen
Auf der Unter- und Hinterseite der Pfoten sitzende, dicke Polsterung mit einer harten, rauen, unregelmäßig genarbten und stark pigmentierten Hornhaut.
Basset
Hundegattung, deren Gebäude aus einer größeren Art hervorgegangen ist, mit sehr kurzen Läufen; bodennah gebaut, d.h. die Entfernung Brustbein-Boden ist geringer als die Brusttiefe.
Befederung
Das längere Fell am Ohrlappen, an der Hinterseite der Läufe, an der Rute, am Bauch (an der Rute auch "Fahne" genannt).
Belton
Haarkleid von weißer Grundfarbe, mit kleinen, hellen (falbfarbenen, orange- oder zitronenfarbigen) Tupfen überzogen bzw. gesprenkelt.
Bewegungsablauf
Es gibt verschiedene Arten des Laufens: natürliche Gangarten (Schritt, Trab, Galopp); lockere Gangarten (geschmeidig, fließend); leichte Gangarten (unbeschwert, ohne ersichtliche Anstrengung); gleichmäßige Gangarten (gleichbleibende Geschwindigkeit, regelmäßige Schrittlänge).
Bichon
Kurzform von "Barbichon", hervorgegangen aus "Barbet". Kleinwüchsiger Gesellschaftshund, lang- oder kurzhaarig; gelocktes ("frisé") oder seidiges Haarkleid.
Birkauge, Birkenauge
Auge mit Pigmentfehler, der sich darin äußert, dass helle grau-blaue, grau-bläuliche und mitunter weißliche Stellen (Farbveränderungen) auftreten. Der Fehler kann ein oder beide Augen betreffen und wird bei manchen Rassen toleriert. Man spricht von "verschiedenfarbigen" Augen, womit jedoch nicht gemeint ist, das die beiden Augen sich untereinander in der Färbung unterscheiden.
Birnenförmig
Formmerkmal.
Black-and-Tan
Schwarzer Hund mit gelben oder sandfarbenen Abzeichen.
Blau
Ergebnis der Verdünnung des schwarzen Farbschlags.
Blauschecke
Unregelmäßig dunkel geschecktes Fell mit hellerer Grundfarbe, meist Grau. Französische Hunde mit dieser Farbe nennt man "Harlekin", bei englischen Tieren spricht man von "Blue Merle".
Blenheim
Bezeichnung für Haarkleid ohne Farbpigmente.
Blesse
Weißer Stirnstrich, zieht sich mitunter bis zum Kopf hin.
Blut
Im Zusammenhang mit der Rassenzucht bedeutet "Blut zuführen" (durch Einkreuzen), eine Rasse mit den Merkmalen, d.h. "dem Blut" einer anderen zu vermischen.
Blutauffrischung
Einkreuzen einer anderen Rasse während einer Generation, zur Vermeidung von Inzucht-Problemen. Kreuzung mit rasseneigenen Tieren, aber mit einem anderen Stammbaum.
Bodennah
Hund mit relativ kurzen Läufen, mit tief abgesenktem Brustkorb (z.B. Dackel).
Bogenförmig
Formmerkmal der Lenden, gewölbter, konvexer Verlauf.
Bracke
Mittelgroßer Hetzhund im Mittelalter, glatthaarig, Kurzhaar-Vorstehhund.
Braun
Farbschlag, z.B. leberfarben oder Schokolade. Beige oder Mausgrau ergibt sich aus Verdünnung von Braun.
Briquet
Mittelgroßer Laufhund; harmonische, kleinere Nachzucht einer größeren Art. Heute zwischen Original- und Bassetgröße.
Brust
Tiefe oder Länge: "lange Brust", gemessen in waagerechter Linie von der Vorbrust bis zur letzten Rippe. Höhe: "tiefe Brust", gute Brusttiefe, bis etwas unterhalb der Ellbogenhöcker
Brustharnisch
Vorbrust.
Bürstenrute
mittellanger, aber grob behaarter Schwanz.
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Caille
Französisch für scheckiges Haarkleid mit weißer Grundfarbe. (z.B. Französische Bulldogge).
Camail
Französisch für langes, üppiges Haarkleid an Hals und Schultern.
Cob
Kompakter, stämmiger Hund, mit relativ kurzen, kräftigen und ovalrunden Läufen. (z.B. Mops).
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Dogge
Stämmiger Wachhund mit großem Kopf und kräftigem Kiefer. Kurzhaar-Molosser.
Drahthaar
Kurzes, raues, hartes Haar.
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Einfarbig
Haarkleid mit durchgehender Färbung, ohne weiße Flecken oder weiße Haare.
Erdhund
Jagdhund, der in unterirdischen Höhlen ("im Bau") lebendes Wild aufstöbert.
Eumetrisch
Hund von mittelgroßen Proportionen.
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Fährte
Spur; Weg, den ein Tier beschreitet; Geruch, den es dabei hinterlässt.
Fährtenarbeit
Sucharbeitarbeit des Jagdhun des, spürt dem Wild nach.
Falb, fahlrot
Gelb (mit gelb-rotem Einschlag). Die so genannten "Loh-"Abzeichen sind falb. Mit sandfarben bezeichnet man abgeschwächtes Falb.
Fang
Gesamte Gesichtsregion: Nasenrücken, Nasenspiegel, Kiefer. Der Nasenrücken ist der oberste Teil.
Farbnuance
Tönung, Intensität eines Farbschlags.
Feder, Befederung
Das längere Fell auf der Hinterseite der Vorder- und Hinterläufe.
Fest
Steifes, dickes Haar, wetterfest.
Flamme
Schmales, schlank auslaufendes weißes Band, das manchmal auf dem Kopf zu sehen ist.
Fleck
Jedes Farbmerkmal im Haarkleid, das von der Grundfarbe (weiß oder farbig) abweicht. Nach der Größe unterscheidet man: Sprenkelung (kleine Flecken), Stelle (großer Fleck) und Platte (sehr große Flecken). Liegen mehrere Farbflecken nebeneinander, spricht man von Mehrfarbigkeit.
Flieder
Beige-Variante. Ergebnis einer starken Verdünnung von Braun.
Flohbraun
Dunkles Braun, Rostbraun.
Füllhaar
Unterwolle
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Gehorsam
Eigenschaft des Lauf-, Hetzhundes bei der Hetzjagd. Verfolgt das Wild "gehorsam".
Gekrümmt
Konvex, Aufwölbung; im Zusammenhang mit der Nase: "Ramsnase".
Gemeißelt
Ziseliert. Formmerkmal des Kopfes oder des Fangs: fein geschnittene Linien, deutliche Konturen, klar umrissene Züge.
Gerade Linienführung
Tier mit geradem Profil und gerade verlaufenden Profillinien. Der Stirnknochen ist flach. Im Wuchs mittelgroß (z.B. Bracke, Setter, Pointer).
Geräumig
Formmerkmal von Körperpartien, z.B. eine breit ausgebildete, mächtige Vorbrust.
Gescheckt
Haarkleid von gleichmäßiger Grundfarbe, mit weißen, schwarzen oder bunten Flecken.
Geschmeidig
Dünn, hochläufig, wendig.
Gesprenkelt
Weißes Haarkleid, in das einige farbige Haare eingestreut sind. Farbiges Haarkleid, in das einige weiße Haare eingestreut sind
Gestichelt
Haarkleid mit Farbfleckung (z.B. rötlich getupft oder gesprenkelt (Belton).
Gestromt
Fellzeichnung mit zumeist länglich verlaufenden Streifen, dunkel auf heller Grundfarbe.
Gewölbt
Körperpartie mit gebogener Linie.
Gewolkt
Helles Haarkleid mit dunklen Stellen.
Glatt
Eigenschaft des Haarkleids, eng und glatt anliegend.
Größe
Körperhöhe, gemessen anhand der senkrechten Linie von der Widerristspitze bis zum Boden, wenn das Tier aufrecht und in freier Haltung steht. Variiert zwischen 20cm und 1m.
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Haarkleid
Fell des Hundes, meist auch im Zusammenhang mit dem Farbschlag.
Halskrause
Lange, mehr oder wenig aufgerichtete Behaarung in der Halspartie.
Halsring
Weißes Abzeichen rund um den Hals. Behaarung in der Halspartie. Hängeohren, Behang: Niedrig angesetzte, herabfallende Ohren, mit Klappfalte oder gedreht.
Harlekin (Blue Merle)
Mehrfarbiges Haarkleid mit "Farbflecken" (Farbverdünnungen) auf grauer oder blauer Grundfarbe; schwarze Flecken auf weißer Grundfarbe (schwarz-weiß gefleckt, wie z.B. bei der Tigerdogge).
Harmonisch
Gut proportioniert im allgemeinen Erscheinungsbild, ausgewogene Größenverhältnisse der einzelnen Körperpartien.
Hasenpfoten
Ovale, längliche, schmale Pfoten.
Hinterhand
Körperpartie zwischen Kruppe und Hinterläufen.
Hirschrot
Falbfarbenes Haarkleid mit rotem/rötlichem Einschlag.
Hochläufig
Hund mit langen Läufen.
Hose
Dichteres und längeres Fell an der Hinterseite der Schenkel, aber weiter nach unten reichend als die Feder (wird beim Pudel kurz getrimmt ("Löwenschur").
Hypermetrisch
Übergroß, Hund von überdurchschnittlich großem Format (z.B. Dogge).
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Isabell
Sehr blasse Farbabstufung von Falb, sandfarben, bräunlich-gelb.
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Kastanie
Falb mit Rot- oder Orange-Stich.
Katzenpfoten
Rundliche, gewölbte Pfoten.
Kehle
Laufhund mit angenehmem Laut, mit "angenehmer Kehle".
Keilförmig
Form eines Keils (spitz zulaufend, sich verjüngend).
Keule
Besonders muskulöser und abgerundeter Oberschenkel.
Knochengerüst
Bezeichnet die Gesamtheit der Knochen.
Konkave Linienführung
Hund mit konkav verlaufendem Profil. Tief liegender Stirnknochen, sattelförmiges Gesicht, Hohlrücken. Insgesamt kurze Linien (Basset, Bulldogge, Boxer, Mops).
Konvexe Linienführung
Hund mit konvex verlaufendem Profil. Gewölbter Stirnknochen (Collie, Bedlington Terrier). Ingesamt oft längenbetontes Gebäude.
Kreuzung
Kreuzzüchtung von Tieren aus unterschiedlichen Rassen.
Krumm
Verformter Lauf, mit nach außen gedrehter Pfote.
Kruppe
Der Rücken des Hundes vom Ende der Lendenwirbel bis zum Ansatz der Rute. Eine zur Rute hin stark abfallende Kruppe nennt man "abgeschlagen".
Kurze Linien
Formmerkmal von Tieren, bei denen die Breite und Dicke des Gebäudes die Länge überwiegen. Stämmige Proportionen, gedrungener Körperbau. Die Bulldogge weist äußerst markante kurze Linien auf.
Kurzhaar
Kurzes, am Körper anliegendes Haar. Es gibt auch den Kurzhaar-Standard.
Kurzköpfig (brachyzephal)
Kurze, breite Kopfform (z.B. Bulldogge, Mops).
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Lange Linien
Hund mit längenbetonter Linienführung; die Länge überragt über die Breiten- und Dickenmaße, die Formen sind langgezogen und geschmeidig. (z.B. Windhund, Bedlington Terrier).
Langschädlig (dolichozephal)
Hunde mit lang geformtem Kopf (z.B. Windhund).
Laufhund
Hund mit Hängeohren, lanciert, verfolgt, wobei er anschlägt; eventuell auch zum Verfolgen von Wild (Gruppe 6 der FCI-Nomenklatur der Hunderassen).
Laut
Richtiger Ausdruck für das "Gebell" der Laufhunde, "sie geben Laut".
Leberfarben
Braunton.
Lende
Lendenpartie, zwischen Rücken und Kruppe.
Loh-Abzeichen
Falbe oder sandfarbene Fellzeichnungen, charakteristisch für manche Arten.
Lozenge-Fleck
Rundes Farbabzeichen auf dem Kopf des King Charles Spaniel. Lohzeichen über den Augen der Tiere vom Typ "Black-and-Tan".
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Mahagoni
Intensives Rotbraun
Mantel
Bezeichnung für die dunkle Hauptfarbe der Rumpfpartie, im Unterschied zurm restlichen Körper.
Maske
Dunkle Gesichtsfärbung.
Mastiff
Großer, starker, massiger Wach-, Schäfer- oder Jagdhund.
Mehrfarbig
Haarkleid mit mehreren Farben. Weiße und farbige Platten wechseln sich ab.
Mittlere Linien
Hund von mittleren Größenproportionen, mittlerer Linienführung. (z.B. Setter, Pointer, Berger français, Belgischer Schäferhund).
Molosser
Großschädlige mächtige Wachhunde mit starker Bemuskelung (z.B. Dogge).
Morphologie
Einteilung der Hunderassen nach Körpermerkmalen in 4 Haupttypen (nach P. Mégnin, 1932): - Braccoide: Brackenartige Hunde; recht breiter Fang, abgesetzter Stop, Hängeohren (typische Vertreter: Bracke, Épagneul, Setter, Dalmatiner usw). - Graioide: Doggenartige Hunde; längenbetontes Gebäude, mit lang gezogenem Keilkopf; kleine Ohren, langer Fang, mäßiger Stop, schmale straffe Lefzen; hoch gezogener Körper, dünne Läufe, hoch gezogene Bauchlinie (typischer Vertreter: Windhund). - Lupoide: Wolfsartige Hunde, wolfsähnliches Aussehen; Spitzohren, gestreckter Fang, kurze straffe Lefzen; gerade Linienführung (typischer Vertreter: Belgischer Schäferhund). - Molossoide: Molosserhunde; massiger, runder, "bulliger" Kopf; ausgeprägter Stop, kurzer und mächtiger Fang, Hängeohren, dicke Lefzen; massiges Gebäude mit kurzer Linienführung, bodennah; eher lose Haut; kräftiges Knochengerüst.
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Nachkommenschaft
Alle von einem Individuum gezeugten Tiere (Blutsverwandtschaft).
Nasenbein
Nasenrücken, obere Partie des Fangs.
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Ohr
Je nach Rasse gibt es: Stehohren, aufgerichtete Ohren, Hängeohren (auch: "Behang"), Kippohren. Rosenohren: Die Rückseiten des Ohres sind nach innen gefaltet, so dass das Innere der Ohrmuschel sichtbar wird. Knopfohr: Kaum aufgerichtetes, nach vorn zum Schädel fallendes Ohr.
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Particolor
Haarkleid mit zwei oder mehreren, eindeutig unterschiedlichen Farben.
Passgang
Gangart, gleichzeitige Vorwärtsbewegung beider Läufe einer Körperseite.
Pigmentiert
Mit Farbpigmenten besetzt.
Pigmentlos
Stelle mit Pigmentverlust.
Platte, Stelle
Großflächigr Farbfleck auf weißem Untergrund .
Pointer
Kurzhaar-Vorstehhund. Weist mit der Nase in die Richtung, in der sich das Wildstück befindet.
Proportionen, Gebäude
Größenverhältnisse zwischen den einzelnen Körperteilen, zusammengenommen das "Gebäude". Man unterscheidet: mittleres, langes und kurzes Gebäude.
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Quadratisch
Hund mit quadratischem Gebäude. Die Widerristhöhe entspricht der Körperlänge (Bugspitze bis Sitzbeinhöcker).
Quaste
Besondere Behaarung am Ende der Rute; das Fell verläuft wirbelig, gleich einer Kornähre.
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Rechteck
Hund, dessen Format sich in ein Rechteck einpassen lässt, wobei die lange Seite zumeist waagerecht verläuft.
Rehfarben
Gewolktes Falb.
Retriever
Apportierhund; Jagdhund, dessen Aufgabe darin besteht, angeschossenes oder erlegtes Wild aufzuspüren und herbeizutransportieren ("apportieren").
Rippen
Bei Hunden mit kurzen Gebäudemaßen (Linien): deutlich gerundet, gut gewölbt. Bei Hunden mit langen Gebäudemaßen (Linien): flach, Spitzbogenform.
Rippenkorb
Brustkorb.
Robust
Widerstandsfähig, kräftig, solides Knochengerüst.
Rostrot
Farbschlag, zwischen Gelb und Rot, im Bereich des Falbfarbenen.
Rot
Stärkster Ton der Falb-Palette (gelb bis rot).
Rotschimmel
Gleichmäßige Farbmischung im Haarkleid aus weißen und rötlich-gelben Haaren.
Rubinrot
Intensives Rot (Ruby).
Ruhig-mutig
Ruhiger, ausgeglichener und leichtführiger Hund, der jedoch nicht furchtsam ist.
Rustikal
Wetterfester Hund, der für das Leben im Freien geeignet ist, geringer Pflegebedarf.
Rute
Richtige Bezeichnung für den Hundeschwanz, v.a. auch in der Jägersprache.
Rute, Rutenansatz
Anhaltspunkt für die Längenbeschreibung ist das Sprunggelenk. Die Rute ist mittellang, wenn sie bis zum Sprunggelenk reicht; darunter spricht man von kurzer, darüber von langer Rute. Trageweisen: säbelartig (über die Horizontale gezogen); "fröhlich"; sichelförmig; krummsäbelförmig. Man unterscheidet Ringelruten (Shar Pei), doppelt geringelte Ruten (Mops), über den Rücken gerollte Ruten (Akita), halb kupierte Ruten (Deutsche Bracke) usw.
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Sandfarben
Hellgelb; Ergebnis der Falb-Verdünnung.
Sattel
Gering dimensionierter Mantel.
Sattelnase
Kurze, flache Nasenform, mit konkav verlaufendem Nasenrücken.
Saupacker
Jagdhund, spezialisiert auf die Wildschweinjagd.
Schärfe
Bezeichnet die Eigenschaft eines furchtlosen, zur Verteidigung bereiten Hundes.
Schecke
Haarkleid mit einer Mischung aus weißen und andersfarbigen Flecken. Schwarzschecke (mehr Schwarz), Weißschecke (mehr Weiß). Buntschecke (mehrere Farben).
Schimmel
Farbschlag; die weißen Platten enthalten eine feine Durchmischung von weißen und falbfarbenen Haaren, bzw. eine Mischung aus drei Farben (weiß, rot und schwarz bzw. braun).
Schokolade
Dunkles Rot-Braun. Ein schokolade- oder leberfarbenes Haarkleid ist braun.
Schweißhund
Jagdhund, der auf das Aufspüren der "Schweißfährte" (Blutspur) von angeschossenem Schalenwild spezialisiert ist (Gruppe 6 der FCI-Nomenklatur der Hunderassen).
Setter
Vorstehhund mit Ursprung auf den britischen Inseln. Ist ein "Vorlieger", d.h. er nimmt beim Vorstehen eine mehr oder weniger liegende Position ein.
Sohle
Oberfläche der Ballen.
Spaniel
Jagdhund mit langem oder mittellangem, meist seidigem Haarkleid; eumetrisch, gerades, mittelgroßes Gebäude. Die kontinentaleuropäischen Arten sind Vorstehhunde. Britische Arten ("Spaniel") werden vor allem als Stöberhunde eingesetzt.
Spur
Aufeinanderfolgende Abdrücke der Pfoten. Spürhund: Laufhund mit ausgeprägtem Geruchssinn, zum lautlosen Aufspüren an der Leine.
Stämmig
Gebäudemerkmal, kurz, kompakt, kräftig. Standard, Rassestandard: Ideale Merkmale einer Rasse. Der erste offizielle Standard war der Rassenstandard der Bulldogge (1876). Standards sind oft ungenau formuliert.
Stern
Weißes Abzeichen auf dem Kopf oder der Brust, mit mehr oder weniger ungleichmäßigen Umrissen.
Stöberhund
Jagdhund, der auf das Aufstöbern des Wilds im Unterholz spezialisiert ist (z.B. Spaniel). Verfolgt das Wild nicht (Hetzhund), steht ihm nicht vor (Vorstehhund).
Stop
Bezeichnet die deutliche Trennung von Oberkopf und Fang (Stirnabsatz zwischen Schädel und Nasenbein), durch die Verwinkelung bzw. Einbuchtung von Nasenbein und Stirn. Bei Hunden mit konkaver oder kurzer Linienführung ist der Stop ausgeprägt (Bulldogge), bei Hunden mit konvexer oder langer Linienführung mäßig entwickelt (Windhund), bei Hunden mit gerader oder mittlerer Linienführung abgesetzt.
Strumpf
Weißes Abzeichen im äußeren Bereich der Läufe.
Struppig
Eigenschaft des Haarkleids; hart, borstig.
Stumm
Hund, der während dem Aufspüren/Suchen keinen Laut gibt.
Stupsnase
Kurzer, aufgezogener Nasenschwamm.
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Toy
Bezeichnung für Zwergrassen, also kleine Gesellschafts- bzw. Schoßhunde (z.B.Toy-Pudel).
Treibhund
Nutzhund für Rindertrieb.
Trocken
Trockener Kopf: Fein gemeißelt, die Haut eng an den Knochen anliegend. Trockenes Gelenk: "kräftige" Umrisse, nicht aufgedunsen, kein überflüssiges Gelenksgewebe. Trockene Lefzen: dünn, straff, gut anliegend.
Tupfen
Münzenförmige Farbmerkmale im Haarkleid, wie z.B. beim Dalmatiner.
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Varietät (Variante)
Rassen werden in Varietäten unterteilt. Tiere mit gemeinsamen Rassenunterscheidungsmerkmalen, jedoch einem zusätzlichen Erbelement, das sie von anderen Tieren innerhalb der Rasse unterscheidet (Größe, Beschaffenheit und Länge des Haarkleids, Farbe, Ohren u.ä.).
Verwaschen
Stark verdünnte, verblasste Farbe.
Vierauge
Hund mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen; es entsteht der Eindruck, das Tier hat vier Augen. Typischer Ahne der Black-and-Tan.
Vor-/Rückbiss
Bezeichnet im Allgemeinen den vorstehenden Unterkiefer bzw. Oberkiefer. Je nach Rasse ein Fehler oder zum Standard gehörend.
Vorderhand
Körperpartie zwischen den Vorderläufen und dem Rumpf.
Vorliegen
Vorstehen, bei dem die Haltung des Hundes einem Liegen gleichkommt; eingesetzt bei der Netzjagd. Das Netz wurde über den liegenden Hund und das Federwild geworfen.
Vorstehen
Der Hund steht dem aufgestöberten Wild reglos vor, bis der Jäger kommt.
Vorstehhund
Verharrt reglos, wenn er Wild aufgespürt hat; er "steht dem Wild vor" (Gruppe 7 der FCI-Nomenklatur der Hunderassen).
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Wamme
Lose Kehlhaut, reicht mitunter bis zum Brustbereich.
Wasserhund
Jagdhund für Wasser- und Sumpfwild, hauptsächlich zum Apportieren (Gruppe 8 der FCI-Nomenklatur der Hunderassen).
Weiß
Haarkleid ohne Farbpigmente.
Weißstich
Weiße Stichelung in einem ansonsten andersfarbigen Haarkleid (z.B. Korthals Griffon).
Widerrist
Körperpartie zwischen Hals und Rücken. Widerristhöhe ist der kynologisch korrekte Ausdruck für die Schulterhöhe des Tiers.
Wiegender Gang
Bei jedem Schritt quer durch den Körper verlaufende Bewegung. Windhundbauch: Bezeichnung für stark aufgezogenen Bauch (hochbeinig wie der Windhund).
Wolfsfarben
Falb- oder sandfarbenes Haarkleid mit Russstich.
Wolkung
Farbmerkmal des Haarkleids; eher helle Grundfarbe (gelb, sandfarben) mit dunklem, schwarzbraunem oder blauem Stich. Auch: Rußstich, Charbonnage.
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Zitronenfarben
Helles Gelb, helles Falb.
Zuchtstamm
Umfasst alle Vertreter einer Familie, die auf den selben Ahnen zurückgehen bzw. alle Tiere einer Rasse, die über mehrere Generationen "geschlossen", d.h. ohne rassenfremdes Blut weitergezüchtet wurden.
Zweifarbig
Zwei verschiedene Farben im Haarkleid.
Zwerg
Klein gehaltene Gebäudedimensionen mit harmonischen Proportionen. Es handelt sich nicht um eine Missbildung.
 


   
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