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Eine einzigartige Fellstruktur mit Wasser abweisender Unterwolle
Die Fellstruktur des Labrador Retriever kann als einzigartig bezeichnet werden.

Bei den zahlreichen Hunderassen kommen verschiedene Felltypen vor. Das Fell des Labradors gehört zu der Kategorie der kräftigen, dichten und kurzen Haare. Die dichte, üppige Unterwolle dient als Isolation. An dieser Struktur liegt es, dass der Labrador auch kein eiskaltes Wasser zu scheuen braucht.

 

Bei seiner Apportierarbeit auf dem Land muss der Labrador oft durch Sträucher und Dickicht kriechen. Sein dichtes Fell schützt ihn gegen mögliche Verletzungen.

 

Das Wasser perlt von seinem Fell ab wie von den Federn einer Ente

Nach einem Bad ist der Labrador nicht so nass wie Hunde anderer Rassen: (Royal Canin, eigene Daten, 2003).

Der Labrador produziert mehr Hauttalg (Sebum) als andere Hunderassen

© Vedie/Cogis

14 g/cm2 gegenüber 3 g/cm2 beim Pudel (Dunstan und Koll., 2000).

 

Die öligen Ausscheidungen der Talgdrüsen und die wässrigen der Schweißdrüsen vermischen sich und bilden eine Emulsion, die das Haar umhüllt und die Oberfläche
der Haut bedeckt.

 

Hier ist zu erwähnen, dass beim Hund die Ausscheidungender Schweißdrüsen nicht dem Schwitzen (Wärmeregulierung) dienen. Sie haben pheromonale (andere Hunde anlockende) und antimikrobielle (Mikroben abtötende) Eigenschaften (Scott und Koll., 2001).

 

 

Der Labrador entwickelt gelegentlich eine Überempfindlichkeit

Der Labrador entwickelt gelegentlich eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Allergene der Umwelt wie Milben oder Pollen. Man spricht dann von einer Atopie * (Hillier und Griffin, 2001; Sousa und Marsella, 2001).

 

* siehe wissenschaftliches Glossar

 


   
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